gender



"Geschlecht ist nicht etwas, was wir haben,
schon gar nicht etwas, was wir sind.
Geschlecht ist etwas, was wir tun.“ (C. Hagemann-White)



So beschreibt "Sex" biologische Merkmale als Klassifikationskriterien zur Unterscheidung von Mann und Frau.


Im Unterschied zum gegebenen und vor allem vermeintlich unveränderlichen biologischen Geschlecht, bildet "Gender" ein Konzept, das die soziale, kulturelle, gesellschaftlich konstruierte beziehungsweise psychologische Seite des Geschlechts einer Person beschreibt.


Ursprünglich wurde der Begriff aus dem Englischen übernommen, um eine sprachliche Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht im deutschen Sprachraum machen zu können.


Gender Mainstreaming


ist eine politische Strategie zur Herstellung der Gleichstellung der Geschlechter.


"Gender Mainstreaming besteht in der (Re-)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung politischer Prozesse mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und in allen Phasen durch alle an politischen Entscheidungen beteiligten Akteure und Akteurinnen einzubeziehen." (Europarat 1995)


Der bedeutendste Schwerpunkt von Gender Mainstreaming ist eine überaus wichtige Grundlagenarbeit, die Datenmaterial und Analyseinstrumente für die nachhaltige Implementierung von Gleichstellung bietet.


Diversity


Diversity Management ist ein Managementansatz, der personelle Vielfalt in Organisation erschließt, um sie für das Unternehmen nutzbar zu machen. Besonders heterogene Teams gelten als effektiv und innovativ. Demgemäß wird in Bezug auf „Diversity“ oftmals darauf geachtet, dass in Teams eine entsprechende Organisationskultur entwickelt werden kann. Das Ziel ist die soziale Kompetenz, die Motivation und vor allem die Leistung des/der einzelnen MitarbeiterIn durch die Möglichkeit zur individuellen Entfaltung zu steigern.


Die unternehmerischen Maßnahmen können dabei das Recruiting genauso berücksichtigen, wie die Kommunikation. Als punktuelle Maßnahme werden oftmals MitarbeiterInnen und im Besonderen Führungskräfte für unterschiedliche Lebensentwürfe sensibilisiert.


Dabei werden Begriffe wie Kultur, Geschlecht/Gender, sexuelle Orientierung, Alter, Ethnizität und Religion reflektiert.



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